Carlos Varela war ein trickreicher, einsatzfreudiger und torgefährlicher Akteur. Er glaubte auch bei Rückstand immer noch an eine Wende. Schnell, schneller, am schnellsten. Bei Carlos Varela verlief der fussballerische Aufstieg mit atemberaubender Geschwindigkeit. Seine erste Fussball-Lizenz erhielt er mit 14 Jahren als Spieler des FC City. Als er beim traditionsreichen NLA-Club Servette FC erstmals in der Startformation stand, zählte er 18 Lenze. Wenig später, man schrieb das Jahr 1999, durfte sich Carlos Varela mit den Servettiens über seinen erstmaligen Gewinn der Schweizer Meisterschaft freuen. Zwei Jahre später holten er und seine Mannschaftskameraden auch den Cup in die Calvinstadt. Die Grenats waren wieder einmal ganz oben angelangt. Für den in Genf aufgewachsenen Carlos Varela mit familiären Wurzeln in A Coruña ging es in der Folge weiterhin vorwärts. Seine Lehre als Elektromonteur schloss er zwar noch ab, aber er wusste schon damals, dass er voll auf die Karte Fussball setzen wollte. Beim FC Basel, zu dem er in der Winterpause 1998/1999 transferiert wurde, stiess der junge Mann auf Cracks wie Sascha Rytschkow, Argemiro Veiga und den heutigen Luzern-Trainer Mario Frick. Stefan Huber stand im Tor. Auch die in Basel bestbekannten Mario Cantaluppi, Massimo Ceccaroni & Co. waren präsent. Guy Mathez, der damalige FCB-Trainer hatte mit einigen Akteuren wegen Disziplinlosigkeiten Einzelgespräche zu führen, es war sicher nicht einfach mit dieser Ansammlung von Charakterköpfen. Und dann kam eines schönen Tages die Meldung, dass Christian Gross FCB-Trainer wird. Damit und mit dem späteren Umzug ins neue Joggeli änderte sich bei den Baslern vieles. Aber Carlos Varela war weiterhin mit dabei. Im rotblauen Dress des FC Basel durfte Varela so manches Highlight miterleben. 30’510
Feature
Carlos Varela: Ein Meilenstein für den FC Basel
Carlos Varela, ehemaliger FCB-Profi, erzählt seine Geschichte von der Jugend bis zum Erfolg mit dem FC Basel. Ein Meilenstein in der Karriere des Torjägers.
FC Basel Hub