Die Saison 2011/12 war für den FC Basel ein Jahr voller Wunder und Erinnerungen, die für immer im Gedächtnis der Fans bleiben werden. Die Rotblauen, unter der Leitung des Trainers Heiko Vogel, schafften es, in die Gruppenphase der UEFA Champions League einzuziehen und zeigten dabei eine bemerkenswerte Leistung. In einer Gruppe mit dem britischen Meister Manchester United, dem portugiesischen Spitzenclub Benfica und dem rumänischen Meister Otelul Galati, waren die Erwartungen hoch, doch die Baselaner bewiesen, dass sie in der Lage waren, gegen die besten Teams Europas zu bestehen.

Besonders denkwürdig war das erste Heimspiel in der Gruppenphase, als die Basler im St. Jakob-Park auf Manchester United trafen. Vor einer ausverkauften Kulisse von über 38.000 leidenschaftlichen Fans gelang es dem FC Basel, die Partie mit 2:1 zu gewinnen. Der Sieg war nicht nur ein großer Erfolg auf dem Platz, sondern auch ein Zeichen dafür, dass Basel auf der europäischen Bühne angekommen war. Die Tore von Marco Streller und Alexander Frei, zwei Legenden des Vereins, machten diesen Abend unvergesslich.

In den folgenden Spielen bewies die Mannschaft, dass dieser Sieg kein Zufall war. Basel spielte mutig und entschlossen, und die Fans wurden mit weiteren großartigen Leistungen belohnt. Ein weiteres Highlight war der beeindruckende 3:0-Sieg gegen Otelul Galati, der die Rotblauen in eine hervorragende Position für das Weiterkommen brachte. Doch die Krönung ihrer Gruppenphase war das Rückspiel gegen Benfica in Lissabon, wo Basel ein 2:2-Unentschieden erkämpfte und damit den Einzug ins Achtelfinale sicherte.

Die Erfolge in der Gruppenphase wurden von den Medien und Fußballfans weltweit beachtet. FC Basel war nicht mehr nur ein Team aus der Schweiz, sondern ein ernstzunehmender Konkurrent auf der internationalen Bühne. Diese Saison stärkte das Selbstbewusstsein des Vereins und zeigte die Qualität und Tiefe des Kaders, der trotz einiger Rückschläge in der Liga immer wieder aufblühte.

Im Achtelfinale traf Basel auf den deutschen Meister Bayern München. In einem spannenden Hinspiel in München verloren die Basler zwar 0:1, doch im Rückspiel im St. Jakob-Park zeigten sie eine kämpferische Leistung und erzielten ein 2:0. Damit schafften sie den Einzug ins Viertelfinale, was die Fans in Basel in Ekstase versetzte. Auch wenn die Reise an diesem Punkt endete, hinterließ die Saison 2011/12 einen bleibenden Eindruck und machte die Rotblauen zu einem Symbol für den Erfolg im Schweizer Fußball.

Die Erfolge in der Champions League führten zu einer neuen Ära für den FC Basel, die sich in den folgenden Jahren in Form von weiteren nationalen Meisterschaften und internationalen Teilnahmen niederschlug. Die Fans werden immer an diese magische Zeit zurückdenken, in der der FC Basel auf der größten Bühne des europäischen Fußballs glänzte.