Der FC Basel will am achten Spieltag der Super League bei einem ungeschlagenen FC Luzern die dringend benötigte Trendwende einleiten. Nach zwei Heimniederlagen in Folge trifft das Team von Trainer Timo Schultz am Sonntag (16.30 Uhr) in der Thermoplan Arena auf einen Gegner, der zuletzt drei Ligaspiele ohne Niederlage bestritt.
Die 1:3-Heimpleite gegen den FC Lugano am vergangenen Wochenende und die 1:2-Niederlage gegen den FC Sion drei Tage zuvor haben die Stimmung im Basler Lager getrübt. Dazwischen liegt das bemerkenswerte 3:3-Unentschieden beim BSC Young Boys, das zeigt, dass die Mannschaft durchaus Torgefahr entwickeln kann. Die Defensive war in den letzten beiden Partien jedoch zu anfällig, insgesamt kassierte Basel in den fünf letzten Pflichtspielen zwölf Gegentore.
Gegneranalyse Luzern
Der FC Luzern startete mit einer 0:3-Pleite beim FC Sion in die Saison, hat sich seitdem aber gefangen. Ein 2:2 in St. Gallen, ein 3:0-Sieg im Cup bei Buochs und zuletzt ein 1:0-Heimsieg gegen Lausanne sowie ein 1:1 bei Servette zeigen eine solide Entwicklung. Trainer Mario Frick hat seine Mannschaft defensiv gut organisiert, was die Aufgabe für die angeschlagene Basler Offensive nicht einfacher macht.
Timo Schultz muss seine Startelf möglicherweise anpassen, um frischen Wind zu bringen. Im letzten Spiel gegen Lugano setzte er auf eine 4-3-3-Formation mit Jonas Omlin im Tor. Die Viererkette bildeten Keito Tsunemoto, Flavius Daniliuc, Adrian Victory und Noah Vouilloz. Im Mittelfeld agierten Jesper Harder, Becir Omeragic und Liam Thorell, während Andi Sow, Žan Celar und Korede Olaigbe den Angriff bildeten. Ob Schultz nach den enttäuschenden Ergebnissen rotiert, bleibt abzuwarten. Die komplette Aufstellung und alle weiteren Daten finden sich in unserem Kader-Überblick.
Die direkte Bilanz der letzten Begegnungen spricht für Basel, doch die aktuelle Form ist entscheidend. Ein Sieg in Luzern wäre ein wichtiges Signal für den weiteren Saisonverlauf. Die Mannschaft hat das Potenzial, muss aber endlich wieder konstant Leistung abrufen. Der Spielplan wird danach nicht einfacher, wie ein Blick auf die Termine zeigt.
Der Fokus liegt nun voll auf der Vorbereitung für das Sonntagsspiel. Ein Punktgewinn in Luzern wäre ein Schritt in die richtige Richtung, um aus der negativen Serie auszubrechen und in der Tabelle wieder nach vorne zu klettern. Die aktuelle Tabellensituation kann jederzeit in den Standings nachverfolgt werden.
