Ludovic Magnin blickt mit positiven Gefühlen auf seine kurze Amtszeit als Trainer des FC Basel zurück, die im Januar nach nur sechs Monaten endete. Der 47-Jährige wurde trotz eines 4:3-Siegs im Klassiker gegen den FC Zürich entlassen, eine Entscheidung, die damals selbst der Mannschaftskapitän öffentlich nicht nachvollziehen konnte.

Magnin war im Sommer 2025 als Nachfolger von Fabio Celestini verpflichtet worden. Unter seiner Leitung holte der FC Basel in 33 Spielen im Schnitt 1,58 Punkte. Der damalige Sportdirektor Daniel Stucki entschied sich jedoch nach stagnierenden Leistungen vor der Winterpause für eine vorzeitige Vertragsauflösung. „Der Captain sagte öffentlich, sie hätten meine Entlassung nicht verstanden. Das ist mir wichtig, das wurde registriert“, sagte Magnin. Er betonte, kein schlechtes Blut zu hegen und weiterhin ein gutes Verhältnis zu den Spielern zu pflegen, von denen er nach seinem Abgang positive Rückmeldungen erhalten habe.

Nachfolger mit kurzer Halbwertszeit

Sein Nachfolger Stephan Lichtsteiner hielt mit einem Punkte­schnitt von 1,22 aus 27 Partien noch kürzer durch und wurde im September 2026 entlassen. Der FC Basel steht derzeit unter Interimstrainer Paolo Tramezzani auf dem 7. Platz der Super League und hat aus zehn Spielen 13 Punkte geholt. Die Bilanz nach zehn Spielen zeigt vier Siege, ein Unentschieden und fünf Niederlagen. In der Tabelle klafft ein Rückstand von 15 Punkten auf den Spitzenreiter FC Lugano. Die aktuelle Form zeigt mit zwei Siegen und drei Niederlagen in den letzten fünf Begegnungen weiterhin Schwankungen. Zuletzt gab es einen 3:0-Auswärtssieg beim Stade Nyonnais, bei dem Žan Celar, der mit sechs Treffern in zehn Einsätzen aktuell bester Torschütze der Mannschaft ist, das zweite Tor erzielte. Die Mannschaft hat in dieser Saison bereits 17 Tore erzielt, aber auch 20 kassiert.

Magnin gilt in der Super League weiterhin als gefragter Trainer, hat aber seit seinem Abschied vom FC Basel noch keine neue Anstellung gefunden. Der Klub bereitet sich derweil auf das nächste Spiel vor: Am Samstag, 24. Oktober, empfängt man im St. Jakob-Park den Tabellenelften Grasshoppers. Die komplette Aufstellung und der weitere Spielplan sind online einsehbar. Die Mannschaft liegt in der Tabelle 15 Punkte hinter dem Spitzenreiter FC Lugano zurück, was den Druck auf die kommenden Ergebnisse erhöht.

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