Der FC Basel verliert ein weiteres Talent aus der eigenen Jugend: Agon Rexhaj (19) wechselt zum FC Wil in die Challenge League. Der Flügelspieler unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2029 und bleibt damit noch drei Jahre in der Ostschweiz.

Was ist passiert?

Agon Rexhaj verlässt den FC Basel nach nur zwei Einsätzen in der Super League. Sein letztes Spiel für die Basler bestritt er am 24. Mai 2026 beim 1:3 gegen den FC St. Gallen, als er in der 75. Minute eingewechselt wurde. Der 19-Jährige, der zuvor alle Jugendstufen beim FC Basel durchlaufen hatte, unterschreibt nun beim FC Wil und bleibt damit in der Schweiz aktiv.

Der Wechsel markiert das Ende einer kurzen, aber intensiven Phase in Basel. Rexhaj kam 2022 von der Jugend des FC Luzern zu den Rotblau-Weißen und durchlief dort die U16 bis zur U21. Neben seinem Debüt in der Super League kam er auch in zwei Testspielen der ersten Mannschaft zum Einsatz.

Warum der Abgang für Basel schmerzt

Für den FC Basel ist der Verlust des Talents ein weiterer Rückschlag in der aktuellen Transferphase. Rexhaj galt als eines der vielversprechenden Flügelspieler der Basler Jugend und hatte bereits fünf Einsätze für die Schweizer U19-Nationalmannschaft vorzuweisen. Sein Wechsel zeigt einmal mehr, wie schwer es der Verein hat, junge Spieler langfristig an sich zu binden.

Aktuell führt der FC Basel die Super League mit 73 Punkten an und hat 91 Tore erzielt bei nur 43 Gegentreffern. Mit zehn Punkten Vorsprung auf Servette FC liegt das Team auf Platz eins und bleibt damit im Titelrennen.

Was kommt auf Rexhaj in Wil zu?

Beim FC Wil startet Rexhaj in eine neue Herausforderung. Der Verein aus der Ostschweiz spielt in der Challenge League und bietet dem 19-Jährigen die Chance, sich in einer professionellen Umgebung weiterzuentwickeln. Sein Vertrag läuft bis 2029 - eine klare Perspektive für den jungen Flügelspieler.

Rexhaj wird bei Wil unter Trainer Mario Frick auf eine wichtige Rolle hoffen. Der FC Wil setzt in dieser Saison auf junge Talente und könnte mit Rexhaj eine Verstärkung für den Angriff gewinnen. Ob er sich dort durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.

Die Bilanz des Transfers für beide Seiten

Für den FC Basel ist der Abgang von Rexhaj ein weiterer Schritt in einer Phase der Neuausrichtung. Die Rotblau-Weißen setzen weiterhin auf die eigene Jugend, doch die Konkurrenz in der Super League bleibt hart. Mit 91 eigenen Toren und nur 43 Gegentoren zeigt das Team zwar Stärke, doch die Bindung von Talenten bleibt eine Herausforderung.

Für den FC Wil ist der Transfer ein Gewinn. Der Verein sichert sich mit Rexhaj ein Talent mit internationaler Erfahrung und gibt ihm die Chance, sich in einer höheren Liga zu beweisen. Die Challenge League bleibt ein Sprungbrett für junge Spieler - und Rexhaj könnte dort seine nächsten Schritte machen.