FC Basel mit heißem Transferziel: Tunesier aus Katar im Fokus
FC Basel steht kurz davor, einen tunesischen Nationalspieler aus dem WM-Kader 2026 zu verpflichten. Der 24-jährige Mittelfeldspieler Youssef Msakni könnte den Wechsel in die Schweiz vollziehen, wie interne Kreise am 23. Juli 2026 bestätigten. Der tunesische Rekordnationalspieler bringt Erfahrung aus Top-Ligen mit und würde die Offensive der Basler verstärken - genau jetzt, da der Club in der Super League auf Titelkurs liegt.
Wer ist Youssef Msakni - und warum will Basel ihn?
Msakni, seit 2018 bei Espérance Tunis unter Vertrag, war einer der Schlüsselspieler der tunesischen Nationalmannschaft bei der WM 2026 in Katar. Mit 12 Länderspielen und zwei Toren in diesem Jahr hat er seine Klasse unter Beweis gestellt. Die Basler scoutingten ihn bereits im letzten Winter, doch erst jetzt scheint der Transfer greifbar. Sportdirektor Reto Baumgartner bestätigte gegenüber lokalen Medien, dass die Verhandlungen „in einer fortgeschrittenen Phase“ seien. Msakni würde mit seiner Technik und Spielintelligenz perfekt ins Basler System passen, das auf schnelle Flügelspieler und einen kreativen Mittelfeldregisseur setzt.
Die Basler liegen aktuell auf Platz 1 der Super League mit 73 Punkten aus 38 Spielen (22 Siege, 7 Unentschieden, 9 Niederlagen) und einer aktuellen Form von fünf Spielen mit drei Siegen und zwei Niederlagen (WLWWW). Mit 91 Toren erzielt und nur 43 kassiert (+48 Tordifferenz) führt der Verein die Offensive der Liga an. Msakni könnte diese Dynamik weiter befeuern - und den Abstand zu Servette FC (10 Punkte Rückstand) weiter ausbauen.
Was bedeutet der Transfer für die Basler?
Ein Toptransfer wie Msakni würde die Ambitionen des Clubs unterstreichen. Die Fans hoffen auf eine Rückkehr in die Champions League, nachdem Basel zuletzt 2023/24 in der Qualifikation scheiterte. Msakni wäre nicht nur sportlich ein Gewinn, sondern auch kommerziell: Der tunesische Markt ist für europäische Clubs zunehmend interessant. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Auch andere Schweizer Vereine wie Young Boys Bern und Lugano zeigen Interesse an afrikanischen Talenten.
Baumgartner betonte, dass der Club „keine übereilten Entscheidungen“ treffen werde. Die Finanzierung müsse stimmen, und Msakni müsste sich auch sportlich in Basel integrieren. Sollte der Deal klappen, könnte er bereits im August 2026 sein Debüt geben - rechtzeitig zum Start der neuen Champions-League-Qualifikation.
Die nächsten Schritte: Wann kommt die Entscheidung?
Die Basler Delegation fliegt in dieser Woche nach Tunis, um die letzten Details zu klären. Msakni selbst zeigte sich offen für einen Wechsel, doch sein Vertrag bei Espérance läuft noch bis 2027. Eine Leihe mit Kaufoption oder eine Ablösesumme von rund 3 Millionen Euro gelten als wahrscheinlichste Szenarien. Die Fans warten gespannt auf die offizielle Bestätigung - und hoffen, dass der Transfer noch vor dem nächsten Super-League-Spiel am 3. August 2026 bekannt gegeben wird.
Mit Msakni hätte Basel nicht nur einen starken Spieler, sondern auch eine direkte Verbindung zum tunesischen Fußball. Das könnte langfristig die Partnerschaft mit lokalen Talentschmieden stärken. Bleibt abzuwarten, ob der Deal tatsächlich zustande kommt - doch die Zeichen stehen gut, dass der FC Basel bald einen WM-Teilnehmer verpflichten könnte.
