Albian Ajeti hat den FC Basel verlassen und ist zum Ligakonkurrenten FC Lugano gewechselt. Der Transfer, der am Dienstagabend vollzogen wurde, wird als ein Schlag für das Image des Basler Traditionsklubs angesehen, wie der bz Basel berichtet.
Der FC Basel steht aktuell mit 10 Punkten aus 5 Spielen auf dem 3. Platz der Super League und hat damit nur 2 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer, ausgerechnet den neuen Arbeitgeber Ajetis. Die Mannschaft von Trainer Stephan Lichtsteiner weist eine Torbilanz von 10:7 auf und trifft in der nächsten Partie am 20. September daheim auf den FC St. Gallen, den aktuellen Vierten. Die komplette Übersicht über die kommenden Spiele findet sich auf unserer fixtures Seite.
Warum verließ Ajeti den FC Basel?
Albian Ajeti war in den letzten Wochen trotz guter Trainingsleistungen nur Ersatzspieler gewesen. Trainer Stephan Lichtsteiner hatte den Stürmer in der Vorbereitung noch gelobt. "Überragend - so habe Albian Ajeti in der Vorbereitung trainiert", sagte Lichtsteiner. Im Frühjahr hatte der Angreifer jedoch eine schwierige Phase durchlebt und war laut Berichten offen für einen Wechsel, der auch nach Saudi Arabia hätte führen können. Der FC Basel entließ schließlich einen Spieler, der aktuell keine sportliche Rolle mehr spielte, aber ein hohes Gehalt bezog.
Der Wechsel nach Lugano erfolgt zunächst als Leihe, wobei der Tessiner Klub eine Kaufoption besitzt. Dies ermöglicht eine potenzielle zukünftige Zusammenarbeit. Für den FC Basel bedeutet der Abgang auch, dass ein Spieler mit Einfluss im Mannschaftskreis, der sowohl positiv als auch negativ gewirkt haben soll, die RotBlauen verlässt. Die aktuelle Kaderzusammensetzung kann auf unserer squad Seite eingesehen werden.
Wie wirkt sich der Transfer auf das Image aus?
Der Abgang von Albian Ajeti wird als fatal für die Außenwirkung des FC Basel bewertet. Der Klub wird zunehmend als Transitverein für junge Talente wahrgenommen, die nach kurzer Zeit wieder weiterziehen. Dieser Eindruck verstärkt sich, da mit Dominik Schmid bereits ein weiterer erfahrener Spieler in diesem Transferfenster den Verein verlassen hat. Einzig Xherdan Shaqiri bleibt als eine Figur, die die Fahne des Clubs hochhalten kann.
Der direkte Wechsel zu einem Konkurrenten in der gleichen Liga, dem FC Lugano, verschärft die Wahrnehmung zusätzlich. Es ist ein Signal, dass etablierte Kräfte den Verein verlassen, um bei direkten Gegnern zu spielen. Die Ligaplatzierung und der Punktestand sind auf unserer standings Seite stets aktuell.
Welche sportliche Lage hat der FC Basel?
Die Mannschaft von Stephan Lichtsteiner befindet sich in einer soliden Phase der laufenden Saison. Mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage aus fünf Partien hat das Team einen positiven Trend. Die jüngste Formkurve zeigt die Ergebnisse DWWLW. Die nächste Herausforderung wartet am 20. September mit dem Heimspiel gegen den FC St. Gallen, ein direkter Duell um die vorderen Plätze.
Die Tordifferenz von +3 unterstreicht eine ausgewogene Leistung in Offensive und Defensive. Die 10 erzielten Tore zeigen Angriffsfreude, während die 7 Gegentore Raum für Verbesserung lassen. Der Kampf um die Meisterschaft ist eng, der Rückstand auf Spitzenreiter Lugano beträgt nur zwei Zähler. Das nächste Spiel gegen St. Gallen bietet die Chance, die Position im oberen Tabellendrittel zu festigen.
