Basel brennt schon der Baum - YB brilliert in der Super League

Basel brennt schon der Baum, wenn es um den Titel in der Super League geht. Während YB brilliert, kämpft FC Basel um den Meistertitel. Nach zwei eher schwierigen Jahren scheinen die Berner Young Boys wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Offensiv begeisterte YB mit zehn Treffern und auch die Defensive wirkt deutlich gestärkter als noch in der letzten Spielzeit.

Koller ist das, was der FCZ brauchte

Auch beim FC Zürich verliefen die letzten Jahre nicht nach Plan und es kam zu einigen Trainerwechseln in der Limmatstadt. Neuerdings steht ausgerechnet GC‑Legende Marcel Koller an der Seitenlinie und das zeigt bereits Wirkung. Die Zürcher wirken auf dem Platz viel sortierter als noch in der letzten Saison und ein besserer Plan ist erkennbar.

Nicht mehr das gleiche Team - und trotzdem gut

Wir sind nicht mehr die gleiche Mannschaft, sagte Thun‑Präsident Andres Gerber in der Pause des Derbys gegen YB bei Blue. Nicht nur Leistungsträger wie Franz‑Ethan Meichtry, Elmin Rastoder oder vor allem Kapitän Leonardo Bertone haben den Klub nach dem sensationellen Meistertitel verlassen, sondern auch Trainer Mauro Lustrinelli. Aufgrund der Abgänge und der Doppelbelastung zeigte sich Gerber nicht überrascht darüber, dass die Thuner schon in der Halbzeit 0:3 zurücklagen. Am Ende gewann YB gar 6:0.

Simoni ist der Schlüssel zum Erfolg

Der 65‑jährige sieht trotzdem noch Verbesserungspotenzial, aber bereits nach der Niederlage in St. Gallen hatte er lobende Worte für sein Team: „Die Spieler haben miteinander gespielt, gekämpft und sich gegenseitig unterstützt.“ Mit Koller liegt vielleicht auch wieder ein Platz in der Championship Group für den FCZ drin.