Der FC Basel steckt in der tiefsten Heimkrise seit 30 Jahren. Mit nur einem Sieg aus den ersten fünf Partien im eigenen St. Jakob-Park in dieser Saison ist die Bilanz so schlecht wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Vier Niederlagen gab es bereits vor heimischer Kulisse, darunter drei in direkter Folge. Das Joggeli, das über zwei Jahrzehnte als uneinnehmbare Festung galt, hat seinen Schrecken verloren. Diese Negativserie ist die längste ihrer Art seit der Reform der Super League im Jahr 2003.
Aktuelle Lage im Überblick
Die anhaltenden Probleme zu Hause spiegeln sich auch in der Gesamttabelle wider. Der FC Basel steht nach zehn Spieltagen mit 13 Punkten auf dem siebten Platz. Die Mannschaft hat in dieser Saison 17 Tore erzielt, aber auch 20 kassiert. Der Rückstand auf den Tabellenführer FC Lugano beträgt bereits 15 Zähler. Die jüngste Auswärtsniederlage beim FC Vaduz (0:3) und das 7:3-Debakel in Winterthur haben die Situation verschärft, auch wenn zuletzt ein 3:0-Erfolg bei Stade Nyonnais gelang. Die komplette Tabelle zeigt das Ausmaß der Aufholjagd.
Die nächste Gelegenheit, die Negativserie zu beenden, kommt am Samstag, dem 24. Oktober. Dann empfängt der FC Basel den Tabellenelften Grasshopper Club Zürich. Ein Sieg wäre ein wichtiges Signal. „Eine derartige Negativserie im St. Jakob-Park gab es in den vergangenen 30 Jahren noch nie“, stellte die Basler Zeitung fest.
Die anstehenden Heimspiele bis zur Winterpause bieten die Chance zur Trendwende. Nach den Grasshoppers folgen die Duelle gegen den FC Luzern (22. November), Servette FC (6. Dezember) und den FC Zürich (19. Dezember). Die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini muss die Stärke von einst zurückfinden. Mit sechs Treffern in zehn Einsätzen ist Žan Celar aktuell der torgefährlichste Spieler des Teams. Die Verletztenliste und der aktuelle Kader werden für die anstehenden Aufgaben entscheidend sein. Die letzten fünf Spiele brachten zwei Siege und drei Niederlagen (WLLLW). Der Fokus liegt nun voll auf dem Samstag, um die düstere Heimbilanz endlich zu korrigieren.
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