FC Basel hat am Samstagabend einen wichtigen Auswärtssieg in der Super League errungen. Das Team von Trainer Stephan Lichtsteiner setzte sich in der vierten Runde mit 2:1 beim FC Zürich durch und festigte damit seine Position im oberen Tabellendrittel.
Die Partie im ausverkauften Letzigrund vor 18.154 Zuschauern leitete Schiedsrichter Anojen Kanagasingam. Basel ging früh in Führung, musste den Ausgleich hinnehmen, entschied die Begegnung aber schließlich von der Strafstoßmarke für sich. Mit diesem Sieg verbessert sich Basel auf Platz 3 der Tabelle mit neun Punkten aus vier Spielen und liegt nur einen Punkt hinter dem Spitzenreiter BSC Young Boys.
Wie lief das Spiel für FC Basel?
Die Basler starteten mit Mirko Salvi im Tor und einer Viererkette aus Keigo Tsunemoto, Flavius Daniliuc, Akpe Victory und Moussa Cissé. Im Mittelfeld agierten Metinho, Becir Omeragic, Ludwig Malachowski und Asane Sow, während Zan Celar und Kazeem Olaigbe den Angriff bildeten. Die erste große Chance nutzte Olaigbe, der Basel in Führung schoss. Der FC Zürich glich jedoch noch in der ersten Halbzeit durch einen Strafstoß von Philippe Kény aus.
Die zweite Halbzeit war von vielen Fouls und entsprechenden Verwarnungen geprägt. Insgesamt zeigte Kanagasingam sieben gelbe Karten für Basel-Spieler. Celar, Olaigbe, Cissé, Sow, Omeragic, Malachowski und Victory wurden verwarnt. Auch die Zürcher Hack, Kamberi, Emmanuel und Walker sahen Gelb. Die entscheidende Wende brachte ein Elfmeter für Basel, den Zan Celar cool verwandelte und damit den 2:1-Endstand herstellte.
Welche taktischen Wechsel nahm Lichtsteiner vor?
Stephan Lichtsteiner reagierte im Laufe der Partie mit drei personellen Änderungen. Jonas Harder ersetzte Metinho, Aaron Malouda kam für Asane Sow und der erfahrene Xherdan Shaqiri wurde für Ludwig Malachowski eingewechselt. Diese frischen Kräfte halfen, das knappe Ergebnis über die Zeit zu retten. Auf der anderen Seite versuchte Zürichs Trainer mit fünf Wechseln noch den Dreh zu finden. Damienus Reverson, Mohamed Bangoura, Livano Comenencia, Juan José Perea und Ilan Sauter kamen ins Spiel, konnten den Rückstand aber nicht mehr aufholen.
Die statistischen Daten zeigen eine ausgeglichene Bilanz für Basel in dieser Saison: Sieben Tore erzielt und vier kassiert, was eine positive Tordifferenz von +3 bedeutet. Die jüngste Form mit den Ergebnissen Sieg, Sieg, Niederung, Sieg (WWLW) unterstreicht die gute Verfassung des Teams. Alle aktuellen Mannschafts- und Leistungsdaten sind auf unserer squad und stats Seite einsehbar.
Was bedeutet der Sieg für die Tabellensituation?
Der 2:1-Erfolg ist der dritte Saisonsieg für FC Basel und bringt neun Punkte. Damit liegt das Team nur einen Zähler hinter dem führenden BSC Young Boys und hat sich einen Platz im Kampf um die Spitze gesichert. Die enge Punktedichte in der oberen Hälfte der Super League macht jeden Sieg wertvoll. Die aktuelle Tabellenkonstellation kann auf unserer standings Seite verfolgt werden.
Der nächste Auftritt für Lichtsteiners Mannschaft ist ein Heimspiel gegen den FC St. Gallen am 20. September. Der Gegner steht aktuell auf Platz 4, was ein weiteres spannendes und wichtiges Duell verspricht. Dieses Spiel ist ein echter Test für die Ambitionen Basels in dieser Saison. Den genauen Spielplan finden Sie auf unserer fixtures Übersicht. Der Sieg in Zürich, über den SRF berichtete, gibt dem Team Rückenwind für die anstehenden Aufgaben.
