FC Basel hat am Wochenende in der Super League eine 2:1-Heimniederlage gegen den FC Sion kassiert. Damit verlor der Verein zum zweiten Mal in Folge gegen Sion im eigenen Stadion, was zuvor in 37 Super-League-Spielen nicht gelungen war.
Die Niederlage kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn FC Basel liegt in der Tabelle mit 10 Punkten aus 5 Spielen auf dem dritten Rang und hat damit 4 Punkte Rückstand auf die führenden BSC Young Boys. Die Mannschaft hatte zuletzt ein 3:3 gegen eben jene Young Boys gespielt und zeigt in den letzten drei Partien eine Form von einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage. Die nächste Aufgabe wartet bereits am 6. September mit dem Heimspiel gegen den aktuell zweitplatzierten FC Lugano, wie aus dem Standings hervorgeht.
Wie entschied sich das Spiel gegen Sion?
Das Spiel schien lange Zeit ausgeglichen. FC Basel ging in der 40. Minute durch Zan Celar in Führung. Der Stürmer vollendete einen Pass von Asane Sow mit einem gekonnten kleinen Lob. Eine mögliche zweite Führung für Celar nach einem Freistoß von Xherdan Shaqiri wurde jedoch wegen Abseits aberkannt. Die Wende brachte die zweite Halbzeit. Nach der Stunde sah Basels Moussa Cissé innerhalb kurzer Zeit zwei Gelbe Karten für Fouls an Donat Rrudhani und musste das Feld verlassen.
In der Überzahl nutzte der FC Sion seine Chance. In der 76. Minute traf Winsley Boteli mit einem abgefälschten Schuss zum Ausgleich. Nur drei Minuten später setzte der junge Schweizer noch einen drauf und erzielte per Volley den Siegtreffer. Damit beendete Sion eine jahrzehntelange Serie ohne Auswärtssieg in Basel, wie die NZZ Sport berichtete.
Wer war der Matchwinner für Sion?
Winsley Boteli war der entscheidende Mann auf dem Platz. Der Schweizer U21-Nationalspieler erzielte beide Tore für Sion und setzte damit seine starke Saison fort. In dieser Spielzeit hat er bereits 12 Tore in 11 Pflichtspielen erzielt, davon 5 in der Super League. Seine Leistung war der Hauptgrund für den historischen Erfolg seines Teams.
Botelis Entwicklung ist bemerkenswert und stellt eine Herausforderung für jede Verteidigung dar. Seine Treffsicherheit in dieser Saison unterstreicht sein Potenzial. Für FC Basel war er an diesem Tag einfach nicht zu stoppen.
Welche Rolle spielten andere Spieler?
Für FC Basel kehrte Xherdan Shaqiri nach einer Verletzungspause in die Startelf zurück. Es war sein erster Start seit Anfang August. Seine Präzision war bei Standardsituationen spürbar, wie der Freistoß vor dem aberkannten Tor zeigte. Zan Celar zeigte mit seinem Treffer wieder seine Qualitäten als Torjäger.
Auf der anderen Seite zeigte Samuel Mraz, der slowakische Torhüter des FC Lugano in der Parallelpartie, eine starke Leistung. In der 20. Minute parierte er einen Elfmeter gegen Servette und trug so zum 1:0-Sieg seiner Mannschaft bei. Das späte Siegtor für Lugano erzielte übrigens Albian Ajeti in der 94. Minute. Der Stürmer, der von FC Basel an Lugano ausgeliehen ist, traf kurz nach seiner Einwechslung. Für Basel hatte Ajeti seit letztem Oktober nur ein einziges Tor erzielt.
Was bedeutet die Niederlage für die Bilanz?
Die Heimpleite ist ein Rückschlag im Titelrennen. Mit nun 10 erzielten und 7 kassierten Toren in der Saison beträgt die Tordifferenz von FC Basel +3. Die Mannschaft muss die Konzentration über die vollen 90 Minuten hochhalten, besonders in defensiven Momenten. Die rote Karte für Cissé war in diesem Spiel ein entscheidender Faktor.
Der Fokus liegt nun voll auf der nächsten Begegnung. Am Samstag, dem 6. September 2026, empfängt FC Basel den FC Lugano im heimischen Stadion. Lugano steht derzeit auf Platz zwei der Tabelle, was das Spiel zu einer direkten Duelle um die Spitzenplätze macht. Alle anstehenden Termine finden sich auf unserer Fixtures Seite. Die Vorbereitung auf dieses Topspiel beginnt sofort.
